2026 startete mit dem traditionell ersten Rennen der Saison auf der Kartbahn in Lyss. Trotz des sehr frühen Saisonstarts Mitte März erwartete die 21 Fahrer angenehm mildes Frühlingswetter und keine Niederschläge. Somit waren es top Bedingungen, um das neue Jahr einzuläuten. Das Qualifying wurde wie gewohnt bereits am Vorabend gefahren, wobei sich Jan Baumann und Patrick Breitenstein jeweils die Poleposition für den ersten Lauf holten.
Nach einem kurzen Warm-Up am Samstagmorgen machten die Schaltkarts den Anfang. Nicola Wenker konnte im ersten Lauf die Führung übernehmen und setzte sich etwas ab. Dahinter war es um die restlichen Podestplätze ein Kampf zwischen Patrick, Thierry und Jordan. Im zweiten Lauf schien Patrick dann doch noch etwas gefunden zu haben, wodurch ein enger Kampf um die Führung mit Nicu entstand.
Im Final wurde das ganze Geschehen dann noch einmal durchgemischt. Nicu war hierbei leider der Pechvogel und schied mit einem spektakulären Dreher bei Topspeed aus. So konnte sich Patrick nun deutlich absetzen und behauptete seine Führung bis ins Ziel. Jordan Delley holte sich in seinem ersten KZ-Rennen im Club den zweiten Rang, dritter wurde Thierry Rudin.
In der Kategorie X30 konnte Jan Baumann seine Führung vorerst verteidigen, dicht gefolgt von Fabian. Während sich die beiden vorne etwas absetzten, entstand im Mittelfeld ein spannender Kampf und die Verfolgerplätze. Jamy, Dani, Jona, Ruben und Dominik wechselten in jedem Lauf komplett die Positionen, was sehr spannendes Racing war.
An der Spitze wurde unterdessen ebenfalls etwas gemischt. Im Final war der ärgste Verfolger von Jan nun das Neumitglied Maiquel Santos Freitas. Jans Sieg war schlussendlich trotzdem kaum gefährdet und so gewann er vor Maiquel. Dritter wurde nach einer kleinen Aufholjagd im Final Fabian Johner.
Das Rennen in Lyss kann einmal mehr als gelungener Saisonauftakt verbucht werden. Ein grosser Dank gilt allen Helferinnen und Helfer, die bei der Durchführung unserer Rennen wie immer unverzichtbar sind. Ebenfalls geht ein Dank an alle Fahrer für die Fairness und den gegenseitigen Respekt bei den Rennen, wodurch wir einmal mehr ein unfallfreies Wochenende mit unterhaltsamen Läufen erleben durften. So hat man bereits Lust auf das nächste Rennen in vier Wochen in Vesoul.